Christiane Bauer arbeitet als Historikerin im Museumsbereich in Washington, D. C. Sie studierte Geschichte und Judaistik an der Freien Universität Berlin und der Universität Wien. Ihre Promotion im Fachgebiet Nordamerikanische Geschichte schloss sie an der Universität zu Köln ab.
Nouveauté
Becoming German American. Eine generationenübergreifende deutsche Migrationsgeschichte in Amerika nach 1945
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- Nombre de pages359
- FormatPDF
- ISBN978-3-515-14204-5
- EAN9783515142045
- Date de parution17/08/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille3 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurFranz Steiner
Résumé
Von 1945 bis 1968 wanderten circa 700.000 Deutsche in die USA aus. Eingebettet in aktuelle Forschungsdebatten der Erinnerungsgeschichte und Migrationsforschung widmet Christiane Bauer sich dieser Auswanderungswelle. In ihrer generationenübergreifenden Studie beleuchtet sie, wie sich Migration als identitätsstiftende Erfahrung im Familiengedächtnis erhält. Zudem zeigt sie, wie sich eine deutschamerikanische Identität entwickelt und welche Bedeutung Deutschland und die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit dabei tragen.
Bei der Erörterung dieser Fragen kam eine innovative, interdisziplinär erarbeitete Analysestrategie zum Einsatz, mit der knapp 200 Primärquellen in Form von Oral-History-Interviews und materieller Kultur ausgewertet wurden. Die Arbeit widerlegt gängige Annahmen zur deutschen Migrationserfahrung in den USA der Nachkriegszeit. Die Ergebnisse bieten einen Einblick in das bislang nicht untersuchte deutschamerikanische kollektive Gedächtnis und die kulturelle Hybridität und offenbaren eine lebendige, transnational vernetzte und vielfältige Heimat German America, die von den Ausgewanderten selbst sowie deren Nachkommen gestaltet wird.
Bei der Erörterung dieser Fragen kam eine innovative, interdisziplinär erarbeitete Analysestrategie zum Einsatz, mit der knapp 200 Primärquellen in Form von Oral-History-Interviews und materieller Kultur ausgewertet wurden. Die Arbeit widerlegt gängige Annahmen zur deutschen Migrationserfahrung in den USA der Nachkriegszeit. Die Ergebnisse bieten einen Einblick in das bislang nicht untersuchte deutschamerikanische kollektive Gedächtnis und die kulturelle Hybridität und offenbaren eine lebendige, transnational vernetzte und vielfältige Heimat German America, die von den Ausgewanderten selbst sowie deren Nachkommen gestaltet wird.



