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Architektur von Çatalhöyük: Die fensterlose Metropole der anatolischen Steinzeit. Dächer, Leitern, und die klaustrophobische urbane Struktur in der prähistorischen Zivilisation, 7100–5700 v. Chr.
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- Nombre de pages141
- FormatePub
- ISBN978-3-565-34480-2
- EAN9783565344802
- Date de parution21/03/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille921 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Lange bevor die Ägypter Pyramiden bauten oder die Sumerer die Schrift erfanden, existierte in Anatolien eine blühende Metropole mit bis zu 10.000 Einwohnern: Çatalhöyük. Doch diese Siedlung widerspricht allem, was wir über den Aufbau von Städten zu wissen glauben. Es gab keine Straßen, keine Gassen, keine Plätze und keine ebenerdigen Türen.
Die Häuser aus Lehmziegeln waren wie Bienenwaben direkt aneinandergebaut.
Das urbane Leben, der gesamte Verkehr und die Kommunikation fanden ausschließlich auf den Dächern statt. Um in ihr Haus zu gelangen, mussten die Bewohner durch ein Loch im Dach eine Holzleiter hinabsteigen, das gleichzeitig als einziger Rauchabzug für das offene Feuer diente. Unter dem Fußboden im Wohnzimmer begruben sie ihre Toten. Diese radikal egalitäre, klaustrophobische Architektur offenbart eine Gesellschaft ohne offensichtliche Hierarchien, Paläste oder Tempelanlagen.
Sie wirft ein völlig neues Licht auf die sozialen Experimente der menschlichen Frühzeit am Beginn der neolithischen Revolution. Dieses Werk analysiert die architektonischen und sozialen Zwänge des Überlebens im frühen Holozän. Die detaillierte Auswertung der Ausgrabungen zeigt, warum diese ungewöhnliche städtische Matrix schließlich kollabierte und nie wieder kopiert wurde.
Das urbane Leben, der gesamte Verkehr und die Kommunikation fanden ausschließlich auf den Dächern statt. Um in ihr Haus zu gelangen, mussten die Bewohner durch ein Loch im Dach eine Holzleiter hinabsteigen, das gleichzeitig als einziger Rauchabzug für das offene Feuer diente. Unter dem Fußboden im Wohnzimmer begruben sie ihre Toten. Diese radikal egalitäre, klaustrophobische Architektur offenbart eine Gesellschaft ohne offensichtliche Hierarchien, Paläste oder Tempelanlagen.
Sie wirft ein völlig neues Licht auf die sozialen Experimente der menschlichen Frühzeit am Beginn der neolithischen Revolution. Dieses Werk analysiert die architektonischen und sozialen Zwänge des Überlebens im frühen Holozän. Die detaillierte Auswertung der Ausgrabungen zeigt, warum diese ungewöhnliche städtische Matrix schließlich kollabierte und nie wieder kopiert wurde.




