SOLDES
Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*
Architektur als selbständiger Bildgegenstand bei Albrecht Altdorfer
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages285
- FormatPDF
- ISBN978-3-95899-311-2
- EAN9783958993112
- Date de parution08/03/2007
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille36 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurVDG Weimar - Verlag und Datenb
Résumé
Albrecht Altdorfer schuf nicht nur die frühesten reinen Landschaftsbilder, sondern nahm als erster Künstler auch die Architektur, besonders den Innenraum, als selbständigen Bildgegenstand ernst. Während seine Zeitgenossen Baumotive noch mehr oder weniger als Beiwerk der figurenbezogenen Komposition auffassten, ließ der Regensburger Maler und Grafiker die Architektur dominieren und bewies besonderes Gespür für ihre sinnlichen und funktionsspezifischen Ausdrucksqualitäten.
In der Wahl der Gestaltungsmittel kam er bereits um 1520 zu vergleichbaren Lösungen wie das im 17. Jahrhundert in Holland zur eigenen Bildgattung avancierte Architekturbild, zu dessen Entwicklung Altdorfer erste Beiträge lieferte. Friederike Hauffe behandelt Albrecht Altdorfers autonome Architekturdarstellungen erstmals als geschlossene Gruppe und veranschaulicht damit die grundlegende Bedeutung dieser Bildschöpfungen für die Geschichte der Raumdarstellung.
Die Autorin berücksichtigt methodisch die spezifische, im Spektrum von räumlicher Vorstellung und bildlicher Präsentation von Bauwerken angesiedelte Problematik und arbeitet auf dieser Grundlage heraus, wie umfassend der Künstler das Thema hinsichtlich seiner signifikanten formalen und inhaltlichen Möglichkeiten auslotet. Damit werden Altdorfers Architekturdarstellungen als Leistungen eigener Qualität gewürdigt, während man sie bisher entweder eindimensional als träumerische Fantasien eines Stadtbaumeisters oder bloß als neben den Landschaften mögliche Varianten stimmungsvoller Raumdarstellung betrachtete.
In der Wahl der Gestaltungsmittel kam er bereits um 1520 zu vergleichbaren Lösungen wie das im 17. Jahrhundert in Holland zur eigenen Bildgattung avancierte Architekturbild, zu dessen Entwicklung Altdorfer erste Beiträge lieferte. Friederike Hauffe behandelt Albrecht Altdorfers autonome Architekturdarstellungen erstmals als geschlossene Gruppe und veranschaulicht damit die grundlegende Bedeutung dieser Bildschöpfungen für die Geschichte der Raumdarstellung.
Die Autorin berücksichtigt methodisch die spezifische, im Spektrum von räumlicher Vorstellung und bildlicher Präsentation von Bauwerken angesiedelte Problematik und arbeitet auf dieser Grundlage heraus, wie umfassend der Künstler das Thema hinsichtlich seiner signifikanten formalen und inhaltlichen Möglichkeiten auslotet. Damit werden Altdorfers Architekturdarstellungen als Leistungen eigener Qualität gewürdigt, während man sie bisher entweder eindimensional als träumerische Fantasien eines Stadtbaumeisters oder bloß als neben den Landschaften mögliche Varianten stimmungsvoller Raumdarstellung betrachtete.



