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Applaus und Absturz: Ein Orchestermusiker und seine Sucht. Vom Konzertsaal in die Entzugsklinik und zurück – ein ehrlicher Bericht über Druck, Abhängigkeit und zweite Chancen im klassischen Musikbetrieb
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- Nombre de pages142
- FormatePub
- ISBN978-3-565-13489-2
- EAN9783565134892
- Date de parution18/12/2025
- Protection num.pas de protection
- Taille261 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Auf der Bühne war er perfekt. Schwarzer Frack, makelloser Ton, stehende Ovationen. Im Hotelzimmer danach war er nur noch ein Mann mit einer Flasche. Dieses Buch ist das schonungslose Memoir eines deutschen Orchestermusikers, der im klassischen Musikbetrieb Karriere machte - und dabei in eine schwere Alkohol- oder Drogensucht rutschte.
Er erzählt vom Drill im Konservatorium, vom gnadenlosen Wettbewerb um Solo-Stellen, von Dirigenten, die Demütigung für ein legitimes Arbeitsmittel halten.
Alkohol begann als Hilfsmittel gegen Lampenfieber, wurde zum Ritual nach dem Konzert und schließlich zur Bedingung, überhaupt noch auftreten zu können. Proben, an die er sich kaum erinnert. Konzerte, in denen der Körper weiterspielte, während der Geist längst weg war. Als erste Einsätze verschwammen und Kollegen schwiegen, solange die Leistung stimmte, wurde klar: Die Sucht war kein privates Problem mehr, sondern Teil eines Systems, das Schwäche nicht kennt.
Der Autor beschreibt den Absturz - zusammenbrechend hinter der Bühne, Notaufnahme statt Nachspiel, verlorene Beziehungen - und den demütigenden Schritt in die Entzugsklinik. Doch das Buch endet nicht im Dunkel. Es erzählt von Rückfällen und Rückwegen, von Therapie, Selbsthilfegruppen und der schwierigen Rückkehr in einen Beruf, der Perfektion verlangt, aber über Menschen schweigt. Er fragt: Wie kann ein System sich ändern, das Zerbrechlichkeit als Makel betrachtet? Und: Ist ein Leben mit Musik ohne Selbstzerstörung möglich? Ein berührendes, unbequem ehrliches Zeugnis über Kunst, Leistungsdruck und die stille Epidemie der Sucht in der klassischen Musik - für Musikerinnen, Angehörige und alle, die wissen wollen, was hinter dem Vorhang wirklich passiert.
Alkohol begann als Hilfsmittel gegen Lampenfieber, wurde zum Ritual nach dem Konzert und schließlich zur Bedingung, überhaupt noch auftreten zu können. Proben, an die er sich kaum erinnert. Konzerte, in denen der Körper weiterspielte, während der Geist längst weg war. Als erste Einsätze verschwammen und Kollegen schwiegen, solange die Leistung stimmte, wurde klar: Die Sucht war kein privates Problem mehr, sondern Teil eines Systems, das Schwäche nicht kennt.
Der Autor beschreibt den Absturz - zusammenbrechend hinter der Bühne, Notaufnahme statt Nachspiel, verlorene Beziehungen - und den demütigenden Schritt in die Entzugsklinik. Doch das Buch endet nicht im Dunkel. Es erzählt von Rückfällen und Rückwegen, von Therapie, Selbsthilfegruppen und der schwierigen Rückkehr in einen Beruf, der Perfektion verlangt, aber über Menschen schweigt. Er fragt: Wie kann ein System sich ändern, das Zerbrechlichkeit als Makel betrachtet? Und: Ist ein Leben mit Musik ohne Selbstzerstörung möglich? Ein berührendes, unbequem ehrliches Zeugnis über Kunst, Leistungsdruck und die stille Epidemie der Sucht in der klassischen Musik - für Musikerinnen, Angehörige und alle, die wissen wollen, was hinter dem Vorhang wirklich passiert.























