Holger Winkler ist ein deutschsprachiger Autor, der für seine fundierten Sachbücher über Wirtschaft, Technologie und gesellschaftlichen Wandel bekannt ist. Sein Schreibstil verbindet klare Analysen mit zugänglicher Sprache und untersucht häufig, wie Innovationen, Institutionen und menschliche Entscheidungen moderne Gesellschaften prägen.
Nouveauté
Als der Zins Verträge formte. Knechtschaft, Zins und Vertrag im Lauf der Zeiten
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages144
- FormatePub
- ISBN978-3-565-57622-7
- EAN9783565576227
- Date de parution22/07/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Schuld ist älter als jedes Münzsystem. Lange bevor es Geld gab, banden Verpflichtungen Menschen aneinander - durch Arbeit, durch Land, durch den eigenen Körper. Dieses Buch zeigt, wie sich das Konzept der Schuld von einer persönlichen Bindung zu einer abstrakten, rechtsförmigen Macht entwickelte. Es beginnt im alten Mesopotamien, wo Schuldknechtschaft ganze Familien verschlang, und führt über das römische Recht, das den Schuldner zum Eigentum des Gläubigers machte, bis in die Gegenwart, in der Kreditwürdigkeit über Teilhabe entscheidet.
Im Mittelalter verschränkten sich christliche Zinsverbote mit jüdischen Geldverleihen, in der Frühen Neuzeit wurde Staatsverschuldung zum Instrument der Kriegsführung. Die Aufklärung erfand den ehrbaren Kredit, das 19. Jahrhundert den zahlungsunfähigen Bürger als moralisches Problem. Das Buch verfolgt diese Spur durch die Jahrhunderte und fragt: Wer definiert, wann eine Schuld beglichen ist? Und wer trägt die Kosten, wenn das System versagt? Es zeigt, dass Schuld nie nur eine Zahl war - sie war immer auch eine Geschichte über Macht, über Herkunft und über die Frage, wem man gehört.
Im Mittelalter verschränkten sich christliche Zinsverbote mit jüdischen Geldverleihen, in der Frühen Neuzeit wurde Staatsverschuldung zum Instrument der Kriegsführung. Die Aufklärung erfand den ehrbaren Kredit, das 19. Jahrhundert den zahlungsunfähigen Bürger als moralisches Problem. Das Buch verfolgt diese Spur durch die Jahrhunderte und fragt: Wer definiert, wann eine Schuld beglichen ist? Und wer trägt die Kosten, wenn das System versagt? Es zeigt, dass Schuld nie nur eine Zahl war - sie war immer auch eine Geschichte über Macht, über Herkunft und über die Frage, wem man gehört.























