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1945 - Nach dem Untergang. Mein Arbeitslager in Sibirien - Heimkehr und Neubeginn - Neuauflage 2025
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- Nombre de pages210
- FormatePub
- ISBN978-3-6957-6429-7
- EAN9783695764297
- Date de parution29/04/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille7 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Wie überleben - wie weiterleben - nach dem Untergang von 1945?
Zwei Erinnerungen, zwei Sichtweisen: Zuerst die Überlebensgeschichte des 18Jährigen als Kriegsgefangener im sibirischen Arbeitslager Tscheljabinsk - nach Aufzeichnungen, die anschließend spontan niedergeschrieben wurden. Sie geben aus zeitgenössischer Sicht - ungefiltert - in vielen Variationen Einblick in Erlebnisse und Verhaltensweisen von Menschen, die täglich unter den Ausnahmebedingungen von Unfreiheit, Arbeitszwang, Ungewißheit und ständiger Bedrohung durch Krankheit oder Tod leben mußten.
Diese Phase endete erst nach meiner abenteuerlichen Heimkehr mit der Rettung in einem Münchener Krankenhaus durch amerikanisches Penicillin. Wie Weiterleben nach der Katastrophe? Wonach konnte ich mich jetzt orientieren - in einer noch chaotischen Welt, nach dem Untergang? Immer auf der Suche nach meinem Weg in eine freiheitliche, bessere Zukunft? Die Ausblicke in meine Nachkriegszeit zeichnen aus der rückblickenden Erinnerungs-Perspektive die wichtigsten Etappen nach - bis hin zu meiner Berufung als Historiker an die Pädagogische Hochschule Heidelberg. Es ging immer um das Lernen aus "unserer Zeit" in Gegenwart und Vergangenheit: Um die Wechselbeziehung zwischen authentischen Augenzeugen-berichten - und der Horizonterweiterung durch übergreifende Forschungs-ergebnisse und Perspektiven unserer Geschichtsschreibung.
Diese Phase endete erst nach meiner abenteuerlichen Heimkehr mit der Rettung in einem Münchener Krankenhaus durch amerikanisches Penicillin. Wie Weiterleben nach der Katastrophe? Wonach konnte ich mich jetzt orientieren - in einer noch chaotischen Welt, nach dem Untergang? Immer auf der Suche nach meinem Weg in eine freiheitliche, bessere Zukunft? Die Ausblicke in meine Nachkriegszeit zeichnen aus der rückblickenden Erinnerungs-Perspektive die wichtigsten Etappen nach - bis hin zu meiner Berufung als Historiker an die Pädagogische Hochschule Heidelberg. Es ging immer um das Lernen aus "unserer Zeit" in Gegenwart und Vergangenheit: Um die Wechselbeziehung zwischen authentischen Augenzeugen-berichten - und der Horizonterweiterung durch übergreifende Forschungs-ergebnisse und Perspektiven unserer Geschichtsschreibung.



