Wenn die Familie zum "System" wird - Die unsichtbaren Helden der Pflegefamilie.
Wenn ein Pflegekind einzieht, verändert sich alles. Das fein austarierte Mobile der Familie gerät ins Wanken, Rollen verschieben sich, und der Alltag wird von neuen Bedürfnissen dominiert. Doch während das Augenmerk fast ausschließlich auf dem Pflegekind liegt, geraten die leiblichen Kinder - oft die stillen Begleiter dieses Prozesses - in einen blinden Fleck der Wahrnehmung.
In "Zwischen den Welten" bricht Stefan Dutler das Schweigen.
Radikal ehrlich und mit der Tiefe eines Sozialpädagogen, der selbst als leibliches Kind in einer überforderten Pflegefamilie aufgewachsen ist, beleuchtet er eine Perspektive, die in der Fachliteratur meist fehlt:
Der "stille Druck": Wie leibliche Kinder lernen, zu funktionieren, während ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse in den Hintergrund rücken.
Loyalität und Scham: Der schwierige Balanceakt zwischen Geschwisterliebe, Konkurrenz und der Bürde, die Erwartungen der Eltern erfüllen zu müssen.
Die psychische Last: Wie Parentifizierung, Bindungsdynamiken und die oft verschwiegenen Schattenseiten des Zusammenlebens die Biografie prägen - bis weit ins Erwachsenenalter.
Dieses Buch ist mehr als eine Analyse; es ist ein notwendiger Kompass für Pflegeeltern, Fachkräfte und betroffene Kinder.
Es fordert ein Umdenken: Weg vom einseitigen Fokus auf das Pflegekind, hin zu einer neuen Architektur des Helfens, die jedem Familienmitglied den Raum gibt, den es zum Wachsen braucht.
Eine vergessene Perspektive wird sichtbar - für ein gesünderes Miteinander in der Pflegefamilie.
Wenn die Familie zum "System" wird - Die unsichtbaren Helden der Pflegefamilie.
Wenn ein Pflegekind einzieht, verändert sich alles. Das fein austarierte Mobile der Familie gerät ins Wanken, Rollen verschieben sich, und der Alltag wird von neuen Bedürfnissen dominiert. Doch während das Augenmerk fast ausschließlich auf dem Pflegekind liegt, geraten die leiblichen Kinder - oft die stillen Begleiter dieses Prozesses - in einen blinden Fleck der Wahrnehmung.
In "Zwischen den Welten" bricht Stefan Dutler das Schweigen.
Radikal ehrlich und mit der Tiefe eines Sozialpädagogen, der selbst als leibliches Kind in einer überforderten Pflegefamilie aufgewachsen ist, beleuchtet er eine Perspektive, die in der Fachliteratur meist fehlt:
Der "stille Druck": Wie leibliche Kinder lernen, zu funktionieren, während ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse in den Hintergrund rücken.
Loyalität und Scham: Der schwierige Balanceakt zwischen Geschwisterliebe, Konkurrenz und der Bürde, die Erwartungen der Eltern erfüllen zu müssen.
Die psychische Last: Wie Parentifizierung, Bindungsdynamiken und die oft verschwiegenen Schattenseiten des Zusammenlebens die Biografie prägen - bis weit ins Erwachsenenalter.
Dieses Buch ist mehr als eine Analyse; es ist ein notwendiger Kompass für Pflegeeltern, Fachkräfte und betroffene Kinder.
Es fordert ein Umdenken: Weg vom einseitigen Fokus auf das Pflegekind, hin zu einer neuen Architektur des Helfens, die jedem Familienmitglied den Raum gibt, den es zum Wachsen braucht.
Eine vergessene Perspektive wird sichtbar - für ein gesünderes Miteinander in der Pflegefamilie.