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Nyla Gruber

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Auf zerbrochenen Linien des Kriegs
Dieses Buch fragt, wie Gewalt und Erinnerung in Fronten weiterleben, die sich außerhalb der klassischen Westfront-Kartografie abspielen - und doch den Kriegsverlauf des 20. Jahrhunderts prägen. Es verfolgt die Spuren von Kolonial- und Grenzräumen, in denen europäische Strategien auf indigene Landschaften, mobile Guerillakriege und imperiale Verwaltungslogiken trafen, ohne dass diese Kriegsschauplätze in musealen Gedenk- und Bildernkreisen sichtbar bleiben.
Die Darstellung untersucht etwa die Kampagnen in Deutsch-Ostafrika, den Kaukasus-Fronten und den arabischen Provinzen des Osmanischen Reiches als Felder, in denen sich koloniale Verwaltungspraktiken, Logistiknetze und Bildberichterstattung verbanden.
Archäologisch greifbare Relikte - von zerstörten Funkstationen über Schienenverbindungen bis zu verlassenen Feldlagern - werden als Trägererzählungen gelesen, die offizielle Kriegsberichte und späteres Erinnerungsbild korrigieren. Zusätzlich beleuchtet das Buch, wie moderne Geschichtsschreibung und öffentliche Memorialkultur teils bewusst, teils fahrlässig bestimmte Kriegsschauplätze aus dem europäischen Gedächtnishorizont ausblenden.
Archäologisch greifbare Relikte - von zerstörten Funkstationen über Schienenverbindungen bis zu verlassenen Feldlagern - werden als Trägererzählungen gelesen, die offizielle Kriegsberichte und späteres Erinnerungsbild korrigieren. Zusätzlich beleuchtet das Buch, wie moderne Geschichtsschreibung und öffentliche Memorialkultur teils bewusst, teils fahrlässig bestimmte Kriegsschauplätze aus dem europäischen Gedächtnishorizont ausblenden.
Dieses Buch fragt, wie Gewalt und Erinnerung in Fronten weiterleben, die sich außerhalb der klassischen Westfront-Kartografie abspielen - und doch den Kriegsverlauf des 20. Jahrhunderts prägen. Es verfolgt die Spuren von Kolonial- und Grenzräumen, in denen europäische Strategien auf indigene Landschaften, mobile Guerillakriege und imperiale Verwaltungslogiken trafen, ohne dass diese Kriegsschauplätze in musealen Gedenk- und Bildernkreisen sichtbar bleiben.
Die Darstellung untersucht etwa die Kampagnen in Deutsch-Ostafrika, den Kaukasus-Fronten und den arabischen Provinzen des Osmanischen Reiches als Felder, in denen sich koloniale Verwaltungspraktiken, Logistiknetze und Bildberichterstattung verbanden.
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Archäologisch greifbare Relikte - von zerstörten Funkstationen über Schienenverbindungen bis zu verlassenen Feldlagern - werden als Trägererzählungen gelesen, die offizielle Kriegsberichte und späteres Erinnerungsbild korrigieren. Zusätzlich beleuchtet das Buch, wie moderne Geschichtsschreibung und öffentliche Memorialkultur teils bewusst, teils fahrlässig bestimmte Kriegsschauplätze aus dem europäischen Gedächtnishorizont ausblenden.
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