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Hans Richard Brittnacher

Dernière sortie
Das Ende, demnächst
Die politischen, ökologischen und auch sonst desaströsen Bedingungen lassen den flächendeckenden Triumphzug der Dystopien in den letzten Jahrzehnten kaum verwunderlich erscheinen.
Von einem "Frühling der Dystopie" sprach eine Rezension literarischer Neuerscheinungen. Auch das Kino - populäre Genrefilme wie anspruchsvolle arthouse-Produktionen - und die Streaming-Plattformen fluten den kulturellen Betrieb mit Serien und Spielen, in denen Über-lebende um Zugang zu knappen Ressourcen kämpfen, sich Pandemien, Zombies oder Außerirdischer zu erwehren haben oder sich in unwirtlich gewordenen Todeslandschaften vor Strahlungen und Fallouts zu schützen versuchen.
Dabei charakterisiert die neuen Dystopien die Verabschiedung der Science Fiction: Nicht auf anderen Planeten oder in ferner Zukunft geht die Welt unter, sondern morgen - vielleicht schon heute Abend. Zwar illustriert auch die Dystopie ein worst-case-Szenario, aber von der Apokalypse unterscheidet sie der Verzicht auf einen religiösen Kontext. Eher zeichnen sich Dystopien durch einen ironischen Pragmatismus aus, der für die Techniken des Überlebens in feindlichen oder zerstörten Welten drastische Bilder und handfeste, wenn auch ermäßigte moralische Grundsätze erprobt.
In diesem Band wird mit einer Reihe von Beiträgen zu Filmen, Romanen und Serien zumeist der jüngeren Vergangenheit die ästhetische Reichweite und innovative Leistung der Nah-Dystopie vermessen.
Dabei charakterisiert die neuen Dystopien die Verabschiedung der Science Fiction: Nicht auf anderen Planeten oder in ferner Zukunft geht die Welt unter, sondern morgen - vielleicht schon heute Abend. Zwar illustriert auch die Dystopie ein worst-case-Szenario, aber von der Apokalypse unterscheidet sie der Verzicht auf einen religiösen Kontext. Eher zeichnen sich Dystopien durch einen ironischen Pragmatismus aus, der für die Techniken des Überlebens in feindlichen oder zerstörten Welten drastische Bilder und handfeste, wenn auch ermäßigte moralische Grundsätze erprobt.
In diesem Band wird mit einer Reihe von Beiträgen zu Filmen, Romanen und Serien zumeist der jüngeren Vergangenheit die ästhetische Reichweite und innovative Leistung der Nah-Dystopie vermessen.
Die politischen, ökologischen und auch sonst desaströsen Bedingungen lassen den flächendeckenden Triumphzug der Dystopien in den letzten Jahrzehnten kaum verwunderlich erscheinen.
Von einem "Frühling der Dystopie" sprach eine Rezension literarischer Neuerscheinungen. Auch das Kino - populäre Genrefilme wie anspruchsvolle arthouse-Produktionen - und die Streaming-Plattformen fluten den kulturellen Betrieb mit Serien und Spielen, in denen Über-lebende um Zugang zu knappen Ressourcen kämpfen, sich Pandemien, Zombies oder Außerirdischer zu erwehren haben oder sich in unwirtlich gewordenen Todeslandschaften vor Strahlungen und Fallouts zu schützen versuchen.
Dabei charakterisiert die neuen Dystopien die Verabschiedung der Science Fiction: Nicht auf anderen Planeten oder in ferner Zukunft geht die Welt unter, sondern morgen - vielleicht schon heute Abend. Zwar illustriert auch die Dystopie ein worst-case-Szenario, aber von der Apokalypse unterscheidet sie der Verzicht auf einen religiösen Kontext. Eher zeichnen sich Dystopien durch einen ironischen Pragmatismus aus, der für die Techniken des Überlebens in feindlichen oder zerstörten Welten drastische Bilder und handfeste, wenn auch ermäßigte moralische Grundsätze erprobt.
In diesem Band wird mit einer Reihe von Beiträgen zu Filmen, Romanen und Serien zumeist der jüngeren Vergangenheit die ästhetische Reichweite und innovative Leistung der Nah-Dystopie vermessen.
Dabei charakterisiert die neuen Dystopien die Verabschiedung der Science Fiction: Nicht auf anderen Planeten oder in ferner Zukunft geht die Welt unter, sondern morgen - vielleicht schon heute Abend. Zwar illustriert auch die Dystopie ein worst-case-Szenario, aber von der Apokalypse unterscheidet sie der Verzicht auf einen religiösen Kontext. Eher zeichnen sich Dystopien durch einen ironischen Pragmatismus aus, der für die Techniken des Überlebens in feindlichen oder zerstörten Welten drastische Bilder und handfeste, wenn auch ermäßigte moralische Grundsätze erprobt.
In diesem Band wird mit einer Reihe von Beiträgen zu Filmen, Romanen und Serien zumeist der jüngeren Vergangenheit die ästhetische Reichweite und innovative Leistung der Nah-Dystopie vermessen.
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Risiko - Experiment - Selbstentwurf. Kleists radikale Poetik
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