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Wiebke Lisner

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Hebammen im Wartheland
Jüdische und nicht-jüdische, deutsche und polnische Hebammen: neue Perspektiven auf Besatzungspolitik und »Besatzungsgesellschaft« in Polen während des Zweiten Weltkriegs.
Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sind individuelle, private Erfahrungen im Leben von Frauen und Familien und zugleich zentrale Bereiche staatlicher Bevölkerungspolitik in der Moderne. Das NS-Besatzungsregime verfolgte in den annektierten westpolnischen Gebieten eine radikale rassistische, vom Ziel der »Germanisierung« bestimmte Geburtenpolitik.
Es förderte Geburten von deutschen Kindern und entzog polnischen und jüdischen Frauen gesundheitliche Ressourcen, um Geburten zu verhindern. Wie arbeiteten Hebammen als Expertinnen für Geburtshilfe unter diesen Bedingungen im Reichsgau Wartheland? Im Sinne einer neuen Besatzungsgeschichte zeichnet Wiebke Lisner anhand biografischer Aspekte deutscher, polnischer, nicht-jüdischer und jüdischer Hebammen Erfahrungen, Deutungen und Handlungspraxen nach.
Auf Grundlage bislang nicht berücksichtigter Archivquellen reflektiert sie Lebensverläufe von Hebammen, ihre Interaktionen mit Frauen und Familien, Ärztinnen, Ärzten und staatlichen Stellen. Die Studie wirft erstmals ein Licht auf die »alltägliche« Umsetzung von »Germanisierung« , Rassen- und Biopolitik im weiblich dominierten Aktionsraum von Schwangerschaft, Geburt und Reproduktion unter deutscher Besatzungsherrschaft in Polen.
Es förderte Geburten von deutschen Kindern und entzog polnischen und jüdischen Frauen gesundheitliche Ressourcen, um Geburten zu verhindern. Wie arbeiteten Hebammen als Expertinnen für Geburtshilfe unter diesen Bedingungen im Reichsgau Wartheland? Im Sinne einer neuen Besatzungsgeschichte zeichnet Wiebke Lisner anhand biografischer Aspekte deutscher, polnischer, nicht-jüdischer und jüdischer Hebammen Erfahrungen, Deutungen und Handlungspraxen nach.
Auf Grundlage bislang nicht berücksichtigter Archivquellen reflektiert sie Lebensverläufe von Hebammen, ihre Interaktionen mit Frauen und Familien, Ärztinnen, Ärzten und staatlichen Stellen. Die Studie wirft erstmals ein Licht auf die »alltägliche« Umsetzung von »Germanisierung« , Rassen- und Biopolitik im weiblich dominierten Aktionsraum von Schwangerschaft, Geburt und Reproduktion unter deutscher Besatzungsherrschaft in Polen.
Jüdische und nicht-jüdische, deutsche und polnische Hebammen: neue Perspektiven auf Besatzungspolitik und »Besatzungsgesellschaft« in Polen während des Zweiten Weltkriegs.
Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sind individuelle, private Erfahrungen im Leben von Frauen und Familien und zugleich zentrale Bereiche staatlicher Bevölkerungspolitik in der Moderne. Das NS-Besatzungsregime verfolgte in den annektierten westpolnischen Gebieten eine radikale rassistische, vom Ziel der »Germanisierung« bestimmte Geburtenpolitik.
Es förderte Geburten von deutschen Kindern und entzog polnischen und jüdischen Frauen gesundheitliche Ressourcen, um Geburten zu verhindern. Wie arbeiteten Hebammen als Expertinnen für Geburtshilfe unter diesen Bedingungen im Reichsgau Wartheland? Im Sinne einer neuen Besatzungsgeschichte zeichnet Wiebke Lisner anhand biografischer Aspekte deutscher, polnischer, nicht-jüdischer und jüdischer Hebammen Erfahrungen, Deutungen und Handlungspraxen nach.
Auf Grundlage bislang nicht berücksichtigter Archivquellen reflektiert sie Lebensverläufe von Hebammen, ihre Interaktionen mit Frauen und Familien, Ärztinnen, Ärzten und staatlichen Stellen. Die Studie wirft erstmals ein Licht auf die »alltägliche« Umsetzung von »Germanisierung« , Rassen- und Biopolitik im weiblich dominierten Aktionsraum von Schwangerschaft, Geburt und Reproduktion unter deutscher Besatzungsherrschaft in Polen.
Es förderte Geburten von deutschen Kindern und entzog polnischen und jüdischen Frauen gesundheitliche Ressourcen, um Geburten zu verhindern. Wie arbeiteten Hebammen als Expertinnen für Geburtshilfe unter diesen Bedingungen im Reichsgau Wartheland? Im Sinne einer neuen Besatzungsgeschichte zeichnet Wiebke Lisner anhand biografischer Aspekte deutscher, polnischer, nicht-jüdischer und jüdischer Hebammen Erfahrungen, Deutungen und Handlungspraxen nach.
Auf Grundlage bislang nicht berücksichtigter Archivquellen reflektiert sie Lebensverläufe von Hebammen, ihre Interaktionen mit Frauen und Familien, Ärztinnen, Ärzten und staatlichen Stellen. Die Studie wirft erstmals ein Licht auf die »alltägliche« Umsetzung von »Germanisierung« , Rassen- und Biopolitik im weiblich dominierten Aktionsraum von Schwangerschaft, Geburt und Reproduktion unter deutscher Besatzungsherrschaft in Polen.
Les livres de Wiebke Lisner

Familientrennungen im nationalsozialistischen Krieg. Erfahrungen und Praktiken in Deutschland und im besetzten Europa 1939-1945
Wiebke Lisner, Johannes Hürter, Cornelia Rauh, Lu Seegers
E-book
26,99 €

Das Medium Wissenschaftszeitschrift seit dem 19. Jahrhundert. Verwissenschaftlichung der Gesellschaft – Vergesellschaftung von Wissenschaft
Sigrid Stöckel, Wiebke Lisner, Gerlind Rüve
E-book
41,00 €
