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Anke Bosse

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Zwischen Weltliteratur und Universalpoesie
Mit den Begriffen »Weltliteratur« und »Universalpoesie« verbindet sich der Versuch, die historisch neue Konstellation am Beginn der Moderne gedanklich zu erfassen. Der Band beleuchtet einzelne Facetten dieses Epochenwandels.
An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert hat es diverse Versuche gegeben, die grundlegenden ästhetischen Tendenzen der Gegenwart zu benennen und auf diese Weise die »Signatur des Zeitalters« (Friedrich Schlegel) begrifflich zu erfassen.
Die Romantiker schlugen dafür das Modell einer »Universalpoesie« vor, die nicht nur alle literarischen Gattungen überspannt, sondern auch die Kunst mit dem Leben verbindet. Goethe sah angesichts der rasanten Beschleunigung von Handel und Kommunikation sowie der zunehmenden Verflechtung der Nationen eher eine Zeit der »Weltliteratur« anbrechen. Der vorliegende Sammelband setzt beide Konzepte zueinander in Bezug, lotet in Einzelstudien Aspekte dieses Epochenwandels aus und lenkt dabei den Blick besonders auf Goethe.
Wie sich zeigt, ist die Konkurrenz von Deutungsbegriffen selbst ein zentrales Merkmal der »Sattelzeit« , wie Reinhart Koselleck den Übergang von der Frühen Neuzeit zur Moderne zwischen etwa 1750 und 1850 genannt hat.
Die Romantiker schlugen dafür das Modell einer »Universalpoesie« vor, die nicht nur alle literarischen Gattungen überspannt, sondern auch die Kunst mit dem Leben verbindet. Goethe sah angesichts der rasanten Beschleunigung von Handel und Kommunikation sowie der zunehmenden Verflechtung der Nationen eher eine Zeit der »Weltliteratur« anbrechen. Der vorliegende Sammelband setzt beide Konzepte zueinander in Bezug, lotet in Einzelstudien Aspekte dieses Epochenwandels aus und lenkt dabei den Blick besonders auf Goethe.
Wie sich zeigt, ist die Konkurrenz von Deutungsbegriffen selbst ein zentrales Merkmal der »Sattelzeit« , wie Reinhart Koselleck den Übergang von der Frühen Neuzeit zur Moderne zwischen etwa 1750 und 1850 genannt hat.
Mit den Begriffen »Weltliteratur« und »Universalpoesie« verbindet sich der Versuch, die historisch neue Konstellation am Beginn der Moderne gedanklich zu erfassen. Der Band beleuchtet einzelne Facetten dieses Epochenwandels.
An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert hat es diverse Versuche gegeben, die grundlegenden ästhetischen Tendenzen der Gegenwart zu benennen und auf diese Weise die »Signatur des Zeitalters« (Friedrich Schlegel) begrifflich zu erfassen.
Die Romantiker schlugen dafür das Modell einer »Universalpoesie« vor, die nicht nur alle literarischen Gattungen überspannt, sondern auch die Kunst mit dem Leben verbindet. Goethe sah angesichts der rasanten Beschleunigung von Handel und Kommunikation sowie der zunehmenden Verflechtung der Nationen eher eine Zeit der »Weltliteratur« anbrechen. Der vorliegende Sammelband setzt beide Konzepte zueinander in Bezug, lotet in Einzelstudien Aspekte dieses Epochenwandels aus und lenkt dabei den Blick besonders auf Goethe.
Wie sich zeigt, ist die Konkurrenz von Deutungsbegriffen selbst ein zentrales Merkmal der »Sattelzeit« , wie Reinhart Koselleck den Übergang von der Frühen Neuzeit zur Moderne zwischen etwa 1750 und 1850 genannt hat.
Die Romantiker schlugen dafür das Modell einer »Universalpoesie« vor, die nicht nur alle literarischen Gattungen überspannt, sondern auch die Kunst mit dem Leben verbindet. Goethe sah angesichts der rasanten Beschleunigung von Handel und Kommunikation sowie der zunehmenden Verflechtung der Nationen eher eine Zeit der »Weltliteratur« anbrechen. Der vorliegende Sammelband setzt beide Konzepte zueinander in Bezug, lotet in Einzelstudien Aspekte dieses Epochenwandels aus und lenkt dabei den Blick besonders auf Goethe.
Wie sich zeigt, ist die Konkurrenz von Deutungsbegriffen selbst ein zentrales Merkmal der »Sattelzeit« , wie Reinhart Koselleck den Übergang von der Frühen Neuzeit zur Moderne zwischen etwa 1750 und 1850 genannt hat.
Les livres de Anke Bosse

Verdrängte Moderne – vergessene Avantgarde. Diskurskonstellationen zwischen Literatur, Theater, Kunst und Musik in Österreich 1918–1938
Primus-Heinz Kucher, Julia Bertschik, Anke Bosse, Vivien Boxberger, Jürgen Doll
E-book
69,00 €
