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Nina Noeske

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Musik – Erinnerung
Musik ist zentraler Dreh- und Angelpunkt des Erinnerns in Charlotte Salomons Bilderzyklus "Leben? oder Theater? Ein Singespiel". Melodien, Lieder, Szenen aus einem musikkulturellen Umfeld werden erinnert, rufen Erinnerungen hervor, werden erzählt und wirken so identitätsbildend. Besonders das Singen wird dabei zum selbstkonstituierenden Moment. Das Nachdenken über die eigene Stimme öffnet Räume der Erinnerung und der narrativen Selbstverortung einer jüdischen Künstlerin, die in den Jahren 1940-1942 im südfranzösischen Exil versucht, eine gesellschaftlich und biographisch zerfallende Welt gewissermaßen 'musikerinnernd' wieder zusammenzusetzen oder: zu (re-)komponieren.
Der Blick einer kulturwissenschaftlichen Musikwissenschaft auf die Bilder Salomons - erweitert durch psychoanalytische wie auch sozialwissenschaftliche Ansätze - offenbart, wie tief Musik mit Erinnerung und Fragen nach Selbst und Identität verflochten ist, und ist ein Plädoyer für die interdisziplinäre Lesbarkeit eines Werks, das sich jeder einfachen Kategorisierung entzieht - und gerade dadurch berührt.
Der Blick einer kulturwissenschaftlichen Musikwissenschaft auf die Bilder Salomons - erweitert durch psychoanalytische wie auch sozialwissenschaftliche Ansätze - offenbart, wie tief Musik mit Erinnerung und Fragen nach Selbst und Identität verflochten ist, und ist ein Plädoyer für die interdisziplinäre Lesbarkeit eines Werks, das sich jeder einfachen Kategorisierung entzieht - und gerade dadurch berührt.
Musik ist zentraler Dreh- und Angelpunkt des Erinnerns in Charlotte Salomons Bilderzyklus "Leben? oder Theater? Ein Singespiel". Melodien, Lieder, Szenen aus einem musikkulturellen Umfeld werden erinnert, rufen Erinnerungen hervor, werden erzählt und wirken so identitätsbildend. Besonders das Singen wird dabei zum selbstkonstituierenden Moment. Das Nachdenken über die eigene Stimme öffnet Räume der Erinnerung und der narrativen Selbstverortung einer jüdischen Künstlerin, die in den Jahren 1940-1942 im südfranzösischen Exil versucht, eine gesellschaftlich und biographisch zerfallende Welt gewissermaßen 'musikerinnernd' wieder zusammenzusetzen oder: zu (re-)komponieren.
Der Blick einer kulturwissenschaftlichen Musikwissenschaft auf die Bilder Salomons - erweitert durch psychoanalytische wie auch sozialwissenschaftliche Ansätze - offenbart, wie tief Musik mit Erinnerung und Fragen nach Selbst und Identität verflochten ist, und ist ein Plädoyer für die interdisziplinäre Lesbarkeit eines Werks, das sich jeder einfachen Kategorisierung entzieht - und gerade dadurch berührt.
Der Blick einer kulturwissenschaftlichen Musikwissenschaft auf die Bilder Salomons - erweitert durch psychoanalytische wie auch sozialwissenschaftliche Ansätze - offenbart, wie tief Musik mit Erinnerung und Fragen nach Selbst und Identität verflochten ist, und ist ein Plädoyer für die interdisziplinäre Lesbarkeit eines Werks, das sich jeder einfachen Kategorisierung entzieht - und gerade dadurch berührt.
Les livres de Nina Noeske

39,00 €

Dur versus Moll. Zur Geschichte der Semantik eines musikalischen Elementarkontrasts
Hans-Joachim Hinrichsen, Stefan Keym, Hermann Danuser, Wolfgang Auhagen, Nina Noeske
E-book
80,00 €

Ruth Berghaus und Paul Dessau. Komponieren – Choreographieren – Inszenieren
Nina Noeske, Matthias Tischer, Claudia Jeschke, Lars Klingberg, Elaine Kelly
E-book
39,00 €
