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Fritz Mauthner

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Wörterbuch der Philosophie (Zusammengefasste Ausgabe)
Das Wörterbuch der Philosophie versammelt in alphabetischen Artikeln die Schlüsselbegriffe des abendländischen Denkens und unterzieht sie einer historisch-kritischen Prüfung. Mauthner verfolgt Etymologien, kartiert Bedeutungsverschiebungen von der Antike bis zur Moderne und zeigt, wie vermeintliche Probleme der Metaphysik aus Sprachverirrungen erwachsen. Stilistisch verbindet das Werk gelehrte Quellenarbeit mit polemischem Witz; es ist zugleich Lexikon, Ideengeschichte und Programm einer radikalen Sprachkritik der Jahrhundertwende, die nominalistische Intuitionen, empiristische Sensibilität und philologische Genauigkeit verschränkt.
Fritz Mauthner (1849-1923), aus Böhmen stammender Schriftsteller, Journalist und Philosoph, entwickelte seine Sprachkritik zunächst in den mehrbändigen Beiträgen zu einer Kritik der Sprache. Die tägliche Arbeit an Metaphern, Klischees und Deutungskämpfen des Feuilletons schärfte sein Misstrauen gegenüber theoretischen Abstrakta. Im Wörterbuch setzt er dieses Projekt systematisch fort: keine scholastische Systematik, sondern rückhaltlose Begriffsgeschichte als Entzauberung metaphysischer Autorität.
Zeitgenössisch kontrovers rezipiert, wurde seine Perspektive auch von frühen Analytikern zur Kenntnis genommen; Wittgenstein erwähnt ihn im Tractatus, wenn auch distanzierend. Empfehlenswert ist das Buch für alle, die Philosophie als präzises Arbeiten am Begriff verstehen: Studierende, Lehrende, Übersetzende, sowie historisch Interessierte. Als Nachschlagewerk und als intellektuelles Trainingsgerät zwingt es zur geduldigen Rekonstruktion von Bedeutungen und zu methodischer Nüchternheit.
Wer Mauthners Idiosynkrasien mitliest, gewinnt ein hellsichtiges Instrumentarium, um begriffliche Nebel zu lichten. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Fritz Mauthner (1849-1923), aus Böhmen stammender Schriftsteller, Journalist und Philosoph, entwickelte seine Sprachkritik zunächst in den mehrbändigen Beiträgen zu einer Kritik der Sprache. Die tägliche Arbeit an Metaphern, Klischees und Deutungskämpfen des Feuilletons schärfte sein Misstrauen gegenüber theoretischen Abstrakta. Im Wörterbuch setzt er dieses Projekt systematisch fort: keine scholastische Systematik, sondern rückhaltlose Begriffsgeschichte als Entzauberung metaphysischer Autorität.
Zeitgenössisch kontrovers rezipiert, wurde seine Perspektive auch von frühen Analytikern zur Kenntnis genommen; Wittgenstein erwähnt ihn im Tractatus, wenn auch distanzierend. Empfehlenswert ist das Buch für alle, die Philosophie als präzises Arbeiten am Begriff verstehen: Studierende, Lehrende, Übersetzende, sowie historisch Interessierte. Als Nachschlagewerk und als intellektuelles Trainingsgerät zwingt es zur geduldigen Rekonstruktion von Bedeutungen und zu methodischer Nüchternheit.
Wer Mauthners Idiosynkrasien mitliest, gewinnt ein hellsichtiges Instrumentarium, um begriffliche Nebel zu lichten. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Das Wörterbuch der Philosophie versammelt in alphabetischen Artikeln die Schlüsselbegriffe des abendländischen Denkens und unterzieht sie einer historisch-kritischen Prüfung. Mauthner verfolgt Etymologien, kartiert Bedeutungsverschiebungen von der Antike bis zur Moderne und zeigt, wie vermeintliche Probleme der Metaphysik aus Sprachverirrungen erwachsen. Stilistisch verbindet das Werk gelehrte Quellenarbeit mit polemischem Witz; es ist zugleich Lexikon, Ideengeschichte und Programm einer radikalen Sprachkritik der Jahrhundertwende, die nominalistische Intuitionen, empiristische Sensibilität und philologische Genauigkeit verschränkt.
Fritz Mauthner (1849-1923), aus Böhmen stammender Schriftsteller, Journalist und Philosoph, entwickelte seine Sprachkritik zunächst in den mehrbändigen Beiträgen zu einer Kritik der Sprache. Die tägliche Arbeit an Metaphern, Klischees und Deutungskämpfen des Feuilletons schärfte sein Misstrauen gegenüber theoretischen Abstrakta. Im Wörterbuch setzt er dieses Projekt systematisch fort: keine scholastische Systematik, sondern rückhaltlose Begriffsgeschichte als Entzauberung metaphysischer Autorität.
Zeitgenössisch kontrovers rezipiert, wurde seine Perspektive auch von frühen Analytikern zur Kenntnis genommen; Wittgenstein erwähnt ihn im Tractatus, wenn auch distanzierend. Empfehlenswert ist das Buch für alle, die Philosophie als präzises Arbeiten am Begriff verstehen: Studierende, Lehrende, Übersetzende, sowie historisch Interessierte. Als Nachschlagewerk und als intellektuelles Trainingsgerät zwingt es zur geduldigen Rekonstruktion von Bedeutungen und zu methodischer Nüchternheit.
Wer Mauthners Idiosynkrasien mitliest, gewinnt ein hellsichtiges Instrumentarium, um begriffliche Nebel zu lichten. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Fritz Mauthner (1849-1923), aus Böhmen stammender Schriftsteller, Journalist und Philosoph, entwickelte seine Sprachkritik zunächst in den mehrbändigen Beiträgen zu einer Kritik der Sprache. Die tägliche Arbeit an Metaphern, Klischees und Deutungskämpfen des Feuilletons schärfte sein Misstrauen gegenüber theoretischen Abstrakta. Im Wörterbuch setzt er dieses Projekt systematisch fort: keine scholastische Systematik, sondern rückhaltlose Begriffsgeschichte als Entzauberung metaphysischer Autorität.
Zeitgenössisch kontrovers rezipiert, wurde seine Perspektive auch von frühen Analytikern zur Kenntnis genommen; Wittgenstein erwähnt ihn im Tractatus, wenn auch distanzierend. Empfehlenswert ist das Buch für alle, die Philosophie als präzises Arbeiten am Begriff verstehen: Studierende, Lehrende, Übersetzende, sowie historisch Interessierte. Als Nachschlagewerk und als intellektuelles Trainingsgerät zwingt es zur geduldigen Rekonstruktion von Bedeutungen und zu methodischer Nüchternheit.
Wer Mauthners Idiosynkrasien mitliest, gewinnt ein hellsichtiges Instrumentarium, um begriffliche Nebel zu lichten. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
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