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Rafaëlle Doucet-Mwa

Dernière sortie
Knöcheltief
Was passiert mit dem, was wir sagen, wenn wir es nicht wirklich meinen? Rafaëlle Doucet-Mwa stellt in ihrem Debütband eine faszinierende Frage: Was, wenn Sprache buchstäblich Abfall werden kann - greifbar, geruchsbehaftet, schwer und akkumulierend auf unseren Straßen?
"Knöcheltief" versammelt fünf Erzählungen aus einer nahen Zukunft, in der die Alltagssprache kollabiert ist. Phrasen, Floskeln und hohle Höflichkeiten haben sich verselbständigt: Sie liegen auf dem Pflaster, stauen sich vor Bürogebäuden, treiben in dichten Klumpen durch Fußgängerzonen.
Eine eigene Stadtreinigung mit Tarifordnungen, Gefahrenstoffklassen und Gewerkschaftsstreitigkeiten kümmert sich um die Beseitigung - die sogenannte Wortmüllkrise ist längst institutionalisierter Alltag. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die in diesem System arbeiten, verwalten, sich arrangieren oder langsam zerreiben. Doucet-Mwas Figuren sind keine Helden: Es sind Schichtführerinnen, Gewerkschaftsfunktionäre, neue Kolleginnen mit noch offenen Gesichtern.
In kurzen, präzisen Sätzen und mit ungewöhnlicher sensorischer Dichte - man riecht den säuerlichen Hauch von Grad-4-Material, hört das Jaulen des Absauggeräts - entwickelt die Autorin eine Welt, die beunruhigend vertraut wirkt. Was diesen Band besonders macht, ist sein stiller Zorn. Doucet-Mwa schreibt über Sprache als Ressource, über Erschöpfung, über das, was übrig bleibt, wenn Kommunikation zur Gewohnheit verkommt.
Das ist zugleich gesellschaftliche Satire und ernste Literatur - lakonisch im Ton, aber mit großer emotionaler Wucht unter der Oberfläche. Ein außergewöhnliches Debüt für Leserinnen und Leser, die bereit sind, sich von unerwarteten Bildern treffen zu lassen.
Eine eigene Stadtreinigung mit Tarifordnungen, Gefahrenstoffklassen und Gewerkschaftsstreitigkeiten kümmert sich um die Beseitigung - die sogenannte Wortmüllkrise ist längst institutionalisierter Alltag. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die in diesem System arbeiten, verwalten, sich arrangieren oder langsam zerreiben. Doucet-Mwas Figuren sind keine Helden: Es sind Schichtführerinnen, Gewerkschaftsfunktionäre, neue Kolleginnen mit noch offenen Gesichtern.
In kurzen, präzisen Sätzen und mit ungewöhnlicher sensorischer Dichte - man riecht den säuerlichen Hauch von Grad-4-Material, hört das Jaulen des Absauggeräts - entwickelt die Autorin eine Welt, die beunruhigend vertraut wirkt. Was diesen Band besonders macht, ist sein stiller Zorn. Doucet-Mwa schreibt über Sprache als Ressource, über Erschöpfung, über das, was übrig bleibt, wenn Kommunikation zur Gewohnheit verkommt.
Das ist zugleich gesellschaftliche Satire und ernste Literatur - lakonisch im Ton, aber mit großer emotionaler Wucht unter der Oberfläche. Ein außergewöhnliches Debüt für Leserinnen und Leser, die bereit sind, sich von unerwarteten Bildern treffen zu lassen.
Was passiert mit dem, was wir sagen, wenn wir es nicht wirklich meinen? Rafaëlle Doucet-Mwa stellt in ihrem Debütband eine faszinierende Frage: Was, wenn Sprache buchstäblich Abfall werden kann - greifbar, geruchsbehaftet, schwer und akkumulierend auf unseren Straßen?
"Knöcheltief" versammelt fünf Erzählungen aus einer nahen Zukunft, in der die Alltagssprache kollabiert ist. Phrasen, Floskeln und hohle Höflichkeiten haben sich verselbständigt: Sie liegen auf dem Pflaster, stauen sich vor Bürogebäuden, treiben in dichten Klumpen durch Fußgängerzonen.
Eine eigene Stadtreinigung mit Tarifordnungen, Gefahrenstoffklassen und Gewerkschaftsstreitigkeiten kümmert sich um die Beseitigung - die sogenannte Wortmüllkrise ist längst institutionalisierter Alltag. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die in diesem System arbeiten, verwalten, sich arrangieren oder langsam zerreiben. Doucet-Mwas Figuren sind keine Helden: Es sind Schichtführerinnen, Gewerkschaftsfunktionäre, neue Kolleginnen mit noch offenen Gesichtern.
In kurzen, präzisen Sätzen und mit ungewöhnlicher sensorischer Dichte - man riecht den säuerlichen Hauch von Grad-4-Material, hört das Jaulen des Absauggeräts - entwickelt die Autorin eine Welt, die beunruhigend vertraut wirkt. Was diesen Band besonders macht, ist sein stiller Zorn. Doucet-Mwa schreibt über Sprache als Ressource, über Erschöpfung, über das, was übrig bleibt, wenn Kommunikation zur Gewohnheit verkommt.
Das ist zugleich gesellschaftliche Satire und ernste Literatur - lakonisch im Ton, aber mit großer emotionaler Wucht unter der Oberfläche. Ein außergewöhnliches Debüt für Leserinnen und Leser, die bereit sind, sich von unerwarteten Bildern treffen zu lassen.
Eine eigene Stadtreinigung mit Tarifordnungen, Gefahrenstoffklassen und Gewerkschaftsstreitigkeiten kümmert sich um die Beseitigung - die sogenannte Wortmüllkrise ist längst institutionalisierter Alltag. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die in diesem System arbeiten, verwalten, sich arrangieren oder langsam zerreiben. Doucet-Mwas Figuren sind keine Helden: Es sind Schichtführerinnen, Gewerkschaftsfunktionäre, neue Kolleginnen mit noch offenen Gesichtern.
In kurzen, präzisen Sätzen und mit ungewöhnlicher sensorischer Dichte - man riecht den säuerlichen Hauch von Grad-4-Material, hört das Jaulen des Absauggeräts - entwickelt die Autorin eine Welt, die beunruhigend vertraut wirkt. Was diesen Band besonders macht, ist sein stiller Zorn. Doucet-Mwa schreibt über Sprache als Ressource, über Erschöpfung, über das, was übrig bleibt, wenn Kommunikation zur Gewohnheit verkommt.
Das ist zugleich gesellschaftliche Satire und ernste Literatur - lakonisch im Ton, aber mit großer emotionaler Wucht unter der Oberfläche. Ein außergewöhnliches Debüt für Leserinnen und Leser, die bereit sind, sich von unerwarteten Bildern treffen zu lassen.
