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Emil Jäger

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In der Südsee (Zusammengefasste Ausgabe)
In der Südsee (1896) versammelt Robert Louis Stevenson Beobachtungen einer mehrjährigen Pazifikfahrt - von den Marquesas über die Paumotu (Tuamotu) bis zu den Gilbert-Inseln. In der Mischung aus Reiseschilderung, ethnografischer Skizze und moralischem Essay beschreibt er Landschaften, Riten, Missionseinflüsse und die verheerenden Folgen von Handel, Krankheit und Kolonialverwaltung. Der Stil verbindet sinnliche Anschaulichkeit mit argumentativer Präzision; romantische Imagination wird durch akribische Notizentechnik gebändigt.
Im spätviktorianischen Kontext markiert das Buch den Übergang von exotistischer Bewunderung zu einer selbstreflexiven, kritisch-analytischen Perspektive. Stevenson, der schottische Romancier und Essayist, suchte aufgrund chronischer Lungenerkrankung ab 1888 das mildere Klima des Pazifiks und fand mit seiner Frau Fanny Osbourne eine neue Lebensmitte. Seine Aufenthalte und ausgedehnten Gespräche mit Inselbewohnern, Händlern, Missionaren und Kolonialbeamten vertieften sein politisches Sensorium; in Samoa, wo er später lebte, galt er als Tusitala, der Geschichtenerzähler.
Diese biografische Disposition - Krankheit, Mobilität, interkulturelle Nähe - erklärt die dichte Verknüpfung von Empirie, Sympathie und Skepsis, die das Buch prägt. Empfehlenswert ist In der Südsee für Leserinnen und Leser, die Reiseberichte als Quellen kolonialer Erfahrung und Gegenrede nutzen. Wer Beobachtung mit frühem kulturvergleichendem Denken verbinden möchte, findet hier eine maßvolle, klarsichtige Stimme - ein Werk, das zugleich genießen und befragen lehrt. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Im spätviktorianischen Kontext markiert das Buch den Übergang von exotistischer Bewunderung zu einer selbstreflexiven, kritisch-analytischen Perspektive. Stevenson, der schottische Romancier und Essayist, suchte aufgrund chronischer Lungenerkrankung ab 1888 das mildere Klima des Pazifiks und fand mit seiner Frau Fanny Osbourne eine neue Lebensmitte. Seine Aufenthalte und ausgedehnten Gespräche mit Inselbewohnern, Händlern, Missionaren und Kolonialbeamten vertieften sein politisches Sensorium; in Samoa, wo er später lebte, galt er als Tusitala, der Geschichtenerzähler.
Diese biografische Disposition - Krankheit, Mobilität, interkulturelle Nähe - erklärt die dichte Verknüpfung von Empirie, Sympathie und Skepsis, die das Buch prägt. Empfehlenswert ist In der Südsee für Leserinnen und Leser, die Reiseberichte als Quellen kolonialer Erfahrung und Gegenrede nutzen. Wer Beobachtung mit frühem kulturvergleichendem Denken verbinden möchte, findet hier eine maßvolle, klarsichtige Stimme - ein Werk, das zugleich genießen und befragen lehrt. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
In der Südsee (1896) versammelt Robert Louis Stevenson Beobachtungen einer mehrjährigen Pazifikfahrt - von den Marquesas über die Paumotu (Tuamotu) bis zu den Gilbert-Inseln. In der Mischung aus Reiseschilderung, ethnografischer Skizze und moralischem Essay beschreibt er Landschaften, Riten, Missionseinflüsse und die verheerenden Folgen von Handel, Krankheit und Kolonialverwaltung. Der Stil verbindet sinnliche Anschaulichkeit mit argumentativer Präzision; romantische Imagination wird durch akribische Notizentechnik gebändigt.
Im spätviktorianischen Kontext markiert das Buch den Übergang von exotistischer Bewunderung zu einer selbstreflexiven, kritisch-analytischen Perspektive. Stevenson, der schottische Romancier und Essayist, suchte aufgrund chronischer Lungenerkrankung ab 1888 das mildere Klima des Pazifiks und fand mit seiner Frau Fanny Osbourne eine neue Lebensmitte. Seine Aufenthalte und ausgedehnten Gespräche mit Inselbewohnern, Händlern, Missionaren und Kolonialbeamten vertieften sein politisches Sensorium; in Samoa, wo er später lebte, galt er als Tusitala, der Geschichtenerzähler.
Diese biografische Disposition - Krankheit, Mobilität, interkulturelle Nähe - erklärt die dichte Verknüpfung von Empirie, Sympathie und Skepsis, die das Buch prägt. Empfehlenswert ist In der Südsee für Leserinnen und Leser, die Reiseberichte als Quellen kolonialer Erfahrung und Gegenrede nutzen. Wer Beobachtung mit frühem kulturvergleichendem Denken verbinden möchte, findet hier eine maßvolle, klarsichtige Stimme - ein Werk, das zugleich genießen und befragen lehrt. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Im spätviktorianischen Kontext markiert das Buch den Übergang von exotistischer Bewunderung zu einer selbstreflexiven, kritisch-analytischen Perspektive. Stevenson, der schottische Romancier und Essayist, suchte aufgrund chronischer Lungenerkrankung ab 1888 das mildere Klima des Pazifiks und fand mit seiner Frau Fanny Osbourne eine neue Lebensmitte. Seine Aufenthalte und ausgedehnten Gespräche mit Inselbewohnern, Händlern, Missionaren und Kolonialbeamten vertieften sein politisches Sensorium; in Samoa, wo er später lebte, galt er als Tusitala, der Geschichtenerzähler.
Diese biografische Disposition - Krankheit, Mobilität, interkulturelle Nähe - erklärt die dichte Verknüpfung von Empirie, Sympathie und Skepsis, die das Buch prägt. Empfehlenswert ist In der Südsee für Leserinnen und Leser, die Reiseberichte als Quellen kolonialer Erfahrung und Gegenrede nutzen. Wer Beobachtung mit frühem kulturvergleichendem Denken verbinden möchte, findet hier eine maßvolle, klarsichtige Stimme - ein Werk, das zugleich genießen und befragen lehrt. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
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